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Wir haben am 1.1.1975 die ersten gemeinsamen Filmaufnahmen der Filmgruppe geschossen. Nach sage und schreibe 45 Jahren ein Grund zum Rückblick.

Wir wollten schon immer Spaß haben und die Sau rauslassen. Und wir wollten unsere Welten basteln als Möglichkeit jenseits der herrschenden Normalität zu überleben. Mit dieser Art von Spaß war es uns verdammt ernst.

Uns interessierte nie das "irgendwas mit Medien". Die Medienspacken waren schon immer unangenehm. Wir wollten auch kein Geld damit verdienen. Fersehen ist der letzte Dreck. Wir wollten nicht berühmt werdern. Wir wollten nur machen, was wir machen. Und wir wollten ein Publikum dafür.



Die Rahmenbedingungen änderten sich über die Jahrzehnte. Zu Beginn gab es quasi keine Rahmenbedingungen für solche Filme. Man konnte sich nur den Projektor unter dem Arm klemmen um die irgendwo zu zeigen, im Freundeskreis oder im Hinterzimmer einer Kneipe. Langsam wurden Strukturen aufgebaut, von den Filmemachern selbst. Diese Strukturen sind inzwischen Institutionen. Und diese Institutionen haben eine Eigendynamik. Und die ist bisweilen ekelhaft.

Wir haben es mit einer Situation zu tun, in der es immer hürdenreicher wird, mit perforiertem Film zu arbeiten. Es ist schwieriger und kostspieliger, an Material zu kommen und es gibt immer weniger Menschen, die in der Lage sind, die Geräte zu warten und zu reparieren.

Die Strukturen und Institutionen, die aus der Selbstorganisierung der unabhängigen Filmszene entwickelt haben, haben eine erstaunliche Eigendynamik entwickelt. Sie sind teilweise völlig entkoppelt von den Filmemacher_innen und nichts mehr mit deren Interessen zu tun. Sie haben ihre Eigeninteressen. Die wissen sie zu verteidigen. Die Kulturinsitutionen würde es ohne Kulturschaffende nicht geben. Kulturschaffende haben nun bestenfalls die Rolle des Bittstellers und dienen als Feigenblatt. Solche Institutionen braucht man, wie ein gebrochenes Bein. Doch die Künstler- und Filmemacherszene ist ein Haufen eitler Individualisten. Jeder kämpft seinen individuellen Kampf und das ist keine gute Voraussetzung für einen gemeinsamen Neuanfang.

Es ist eine gute Gelegenheit einige Erfahrungen Revue passieren zu lassen. Das wird an dieser Stelle in den nächsten Wochen und Monaten nach und nach passieren. Wir wollen auch das Filmfest Weiterstadt noch erwähnen. Es existiert ähnlich lang, wie unsere Gruppe. Es ist aus dem gleichen Geist entstanden und noch immer macht man das, aus dem Glauben an die Sache und ohne den Wunsch, damit Kohle zu machen.



Derweil stellen wir das jüngste Werk unserer Kumpels der Filmgruppe Laterna 24143 vor, die sich für die Geschichte der Filmgruppe Chaos interessierten:

"Was ich aber auch brauch um nicht verrückt zu werden..." from Filmgruppe Laterna 24143 on Vimeo.



Hier noch ein Beitrag über unser handwerkliches Arbeiten am Film:

Film - Entwicklung - Bearbeitung from Filmgruppe Chaos on Vimeo.





Wir haben es endlich geschafft eine neue DVD herauszubringen: SPORTSKANONEN. Ein cooles 16mm Filmcollageprojekt in Doppelprojektion. Sie kann hier bestellt werden. Dabei sollte unsere letzte Kurzfilm DVD "Rationen" nicht vergessen werden. Eine coole Kurzfilmcompilation.





 
 
  
filmgruppe chaos
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Wir haben am 1.1.1975 die ersten gemeinsamen Filmaufnahmen der Filmgruppe geschossen. Nach sage und schreibe 45 Jahren ein Anlaß für einen Blick zurück.

Wir wollten schon immer Spaß haben und die Sau rauslassen. Und wir wollten uns andere Welten basteln als Möglichkeit jenseits der herrschenden Normalität zu überleben. Mit dieser Art von Spaß war es uns verdammt ernst.

Uns interessierte nie das "irgendwas mit Medien". Die Medienspacken waren schon immer unangenehm. Wir wollten auch kein Geld damit verdienen. Fernsehen ist der letzte Dreck. Wir wollten nicht berühmt werdern. Wir wollten nur machen, was wir machen. Und wir wollten ein Publikum dafür.

Die Rahmenbedingungen änderten sich über die Jahrzehnte. Zu Beginn gab es so etwas wie "Rahmenbedingungen" für solche Filme nicht. Man konnte sich nur den Projektor unter den Arm klemmen, um die irgendwo zu zeigen, im Freundeskreis oder im Hinterzimmer einer Kneipe. Langsam wurden Strukturen aufgebaut, von den Filmemachern selbst. Diese Strukturen sind inzwischen Institutionen. Und diese Institutionen haben eine Eigendynamik. Und die ist bisweilen ekelhaft.

Es ist eine gute Gelegenheit einige Erfahrungen Revue passieren zu lassen. Das wird an dieser Stelle in den nächsten Wochen und Monaten nach und nach passieren.

Wir wollen auch das Filmfest Weiterstadt noch erwähnen. Es existiert ähnlich lang, wie unsere Gruppe. Es ist aus dem gleichen Geist entstanden und noch immer macht man das, aus dem Glauben an die Sache und ohne den Wunsch, damit Kohle zu machen.



Derweil ein Werk unserer Kumpels der Filmgruppe Laterna 24143, die sich für die Geschichte der Filmgruppe Chaos interessierten:

"Was ich aber auch brauch um nicht verrückt zu werden..." from Filmgruppe Laterna 24143 on Vimeo.



Hier noch ein Beitrag über unser handwerkliches Arbeiten am Film:

Film - Entwicklung - Bearbeitung from Filmgruppe Chaos on Vimeo.





Wir haben es endlich geschafft eine neue DVD herauszubringen: SPORTSKANONEN. Ein Collage historischer Sportfilme in Doppelprojektion. Es gibt 5 verschiedene Soundtracks zur Auswahl, Interpretationen von Klangkünslern aus UK, Deutschland, Weißrußland, China und den Philippinen.





 
 
  
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